Brut u. Aufzucht - Hobby Wachtelzucht Denis Bonner und Familie

Wachtel - Hobbyzucht
der Familie Bonner
letzte Änderung:
12. März 2019
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Brut und Aufzucht

Die Kunstbrut und die Aufzucht der japanischen Legewachtel gestaltet sich nicht schwer. Bei der Brut ist zu beachten, dass die Bruteier nicht älter als 15 Tage sind und diese täglich, bis zum Einlegen in den Brüter, gewendet werden sollten.

Bis zum 14. Bruttag werden die Bruteier bei einer Temperatur von 37,7°C - 37.8°C und einer Luftfeuchte von 45% - 55% bebrütet. Die Luftfeuchte ist abhängig von der Größe der Luftkammer im Brutei. Ab dem 15. Bruttag wird die Temperatur auf 37.5°C und die Luftfeuchte auf 65% - 75% eingeregelt. Diese Einstellung bleibt bis zum Schlupf der Wachtelküken bestehen.

Die geschlüpften Kücken sollte man erst aus dem Brüter in die Aufzuchtbox umsetzten, wenn sie richtig abgetrocknet sind.

In der Aufzuchtbox wird eine Temperatur von 36,5°C eingeregelt; alle drei bis vier Tage reduziere ich die Temperatur um ca. 1°C bis 24°erreicht sind.

Das Federkleid wächst täglich weiter. Zuerst entwickeln sich die Federn an den Flügeln und über dem Rücken. Das Kopf- und Brustgefieder ist erst nach fünf bis sechs Wochen voll entwickelt. Die Geschlechtsbestimmung ist erst ab der vierten Woche möglich.

Für das Trinkwasser benutzt man am besten eine Wachteltränke, die so gestaltet ist, dass die Küken nicht ertrinken können. Kleine Futternäpfe mit Kückenstarter müssen ständig den Tieren zur Verfügung stehen.

In den sechs Wochen nach den Schlupf entwickeln sich die Küken der japanischen Legewachtel zu erwachsenen Tieren heran. Die Legetätigkeit beginnt je nach Jahreszeit (Anzahl der Lichtstunden) und nach der Futterauswahl nach der sechsten Woche.



Brutfehler

Brutfehler entstehen bei falscher Bruttemperatur, falscher Luftfeuchtigkeit sowie falscher Lagerung der Eier vor dem Einlegen in den Brüter. Bei der Lagerung der Bruteier sollte man darauf achten, dass sie täglich gewendet werden. Dies hilft ein Ankleben der inneren Eihaut zu verhindern.

Bruttemperatur zu hoch: Sie sollte konstant bei 37,7°C - 37.8°C gehalten werden, eine zu hohe Temperatur hat je nach Bruttag unterschiedliche Schäden zur Folge.

Temperatur zu niedrig: Wachteln entwickeln sich zu langsam. Der Schlupf wird hinausgezögert und die Küken könnten im Ei stecken bleiben bzw. sterben im Brutei.

Luftfeuchtigkeit zu Hoch: Küken schlüpfen nicht, da die Luftkammer im Ei zu klein bleibt. Die Luftversorgung bis zum ersten Loch in der Eischale ist nicht ausreichend.

Luftfeuchtigkeit zu niedrig: die Luftkammer entwickelt sich zu groß. Das Küken bleibt klein und kann den Schlupfvorgang nicht bis zum Ende durchziehen. Das Küken bleibt in der Eischale stecken und stirbt.

Nach dem Schlupf die Wachteln noch solange im Brüter lassen, bis das Federkleid komplett abgetrocknet ist.




Aufzuchtbox

Die Wachteln sollten in die Aufzuchtbox bei ca 36,5°C eingesetzt werden. Man reduziert die Temperatur alle drei bis vier Tage um 1°C bis man 24°C erreicht hat.

Drauf zu achten wäre, dass die Besatzdichte pro Aufzuchtbox angepasst ist.

Wasser sollte in geeigneten Gefäßen gereicht werden, damit die Tiere nicht ertrinken. Als Futter sollte man Kückenstarter verwenden.
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